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2026
Der REAR Award sucht nach Architekturen, die über eine Generation hinweg dem Wetter ausgesetzt waren, genutzt wurden und dabei Spuren von Alterung, Transformation und Patina tragen – Gebäude, die durch Zeit, Gebrauch und Klima gezeichnet sind und dennoch ihre Qualität, Präsenz und kulturelle Bedeutung bewahren. Durch das Zurückkehren der Bauwerke in aktuelle Diskurse öffnet sich der Blick auf das, was bleibt und was werden kann.
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Shortlist
REAR Award
allmannwappner
Herz Jesu Kirche
München, DE
2000
Atelier 5, Architektur und Planung
Siedlung Brunnadern
Bern, CH
1970
Atelier 5, Architektur und Planung
Siedlung Thalmatt 1
Herrenschwanden, CH
1974
Bernd Meyerspeer Architekt
Dreiwohnhaus
München-Solln, DE
1995
Buol & Zünd Architekten
Umbau eines Untersuchungsgefängnis zu einem Hotel
Basel, CH
1999
Common & Gies Architekten
Wohnen und Arbeiten
Freiburg im Breisgau, DE
1999
David Chipperfield Architects
Kaistraße Studios
Düsseldorf, DE
1997
Cukrowicz Nachbaur Architekten ZT
Feuerwehr und Kulturhaus
Hittisau, AT
2000
Gigon Guyer Partner Architekten
Anbau und Umbau Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz»
Winterthur, CH
1998
Gilles Bellmann architekten
(heute labac)
Clé de Sol
La Tour-de-Peilz, CH
1999
Gilles Bellmann architekten und
Michel Pedrolini arch.
Gilamont village
Vevey, CH
1996
gmp·Architekten von Gerkan,
Marg und Partner
congress centrum neue weimarhalle
Weimar, DE
1999
h.e.i.z.Haus Architektur.Stadtplanung
Umbau ehemaliges Heizhaus zum Architekturbüro
Dresden, DE
1994
HK Architekten, Hermann Kaufmann + Partner ZT
Ölzbündt
Dornbirn, AT
1997
Johannes Manderscheid
Kornhaus Tübingen (Stadtmuseum)
Tübingen, DE
1992
Lederer Ragnarsdóttir Oei
Kriegsbergstraße 32
Stuttgart, DE
1997
Löffler Schmeling klimagerechte Architektur (vormals: Löffler Schmeling Architekten)
Ökologische Siedlung Geroldsäcker
Karlsruhe, DE
1994
Lorenzen Mayer Architekten
Lincoln Revisited
Münster, DE
2000
Maria und Wilhelm Huber
Wohnhaus Huber
Betzigau, DE
1996
Miller & Maranta
Schulhaus Volta
Basel, CH
2000
Modersohn & Freiesleben Architekten
Haus Schulze Buschhoff
Paretz, DE
2000
Peter Alt Architekten
Kirche Maria Königin Obersalbach
Obersalbach, DE
1998
Peter Kulka Architektur
Galerie für Zeitgenössische Kunst
Leipzig, DE
1998
Staab Architekten, Volker Staab
Neues Museum Nürnberg
Nürnberg, DE
1999
Ueli + Sabine Schäfer
Haus Nadig
Dielsdorf, CH
1987
Werner Hessberger
Katholische Kirche zu Ehren des kostbaren Blutes
Jossgrund, DE
1969
REAR Transformation
AADA, AFEA, ammi, patrick holzer, undjurekbrüggen
Verwalterinnenhaus
Werben, DE
2025
AAg Architekten
Tankturm
Heidelberg, DE
2015
Aretz Dürr Architektur
Haus H // 42 Weiterbauen im Aachener Bestand
Aachen, DE
2024
Brückner & Brückner Architekten
Klettern im Brauhaus
Tirschenreuth, DE
2025
Buol & Zünd Architekten
Umbau und Erweiterung des Imhofhauses in ein Hotel mit Standesamt
Binningen, CH
2008
Cheseauxrey associés SA
Cabanotel Umbau des Hotels Col d’Hérens in Ferpècle
Ferpècle, CH
2025
Cheseauxrey associés SA
Erweiterung und Umbau der Mehrzweckhalle von Châteauneuf-Conthey
Châteauneuf-Conthey, CH
2020
Christ & Gantenbein und SAAS
Musée International de la Réforme
Genf, CH
2023
Christ & Gantenbein und Sven Richter
Lux Guyer House
Küsnacht, CH
2014
CODE UNIQUE Architekten
Umbau der Trinitatiskirche zur Jugendkirche
Dresden, DE
2021
D/FORM Architekten
Wasserschloss Quilow
Groß Polzin, DE
2020
EMI Architekt*innen
Das wohltemperierte Haus
Regensdorf, CH
2025
gmp·Architekten von Gerkan,
Marg und Partner
Hyparschale Magdeburg
Magdeburg, DE
2024
Heim Balp Architekten
Transformation Gutshof Güldenhof
Stechlin, DE
2021
Heine Mildner, Lydia Heine,
Thorsten Mildner
Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Chemnitz
Chemnitz, DE
2022
Holzhausen Zweifel Architekten
Wohn- und Atelierhaus Bahnstrasse
Bern, CH
2018
Holzhausen Zweifel Architekten
Quartierraum Stolzehüsli
Zürich, CH
2024
Innauer Matt Architekten
Museum Bezau
Bezau, AT
2024
juri troy architects
Erweiterung Firmenzentrale Windkraft Simonsfeld AG
Ernstbrunn, AT
2024
Kast Kaeppeli Architekten, Uniola AG Landschaftsarchitektur
Parkanlage mit Pavillon, kleine Schanze
Bern, CH
2024
Keßler Plescher Architekten
Halbes Haus im Dünenwald
Usedom, DE
2025
Kooperative E45
Umbau Bürohaus Hochbergerstrasse
Basel, CH
2025
Kuehn Malvezzi
Rieckhallen Berlin, Erweiterung Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart
Berlin, DE
2004
Miller & Maranta
Altes Hospiz Gotthardpass
Airolo, CH
2010
Miller & Maranta
Hotel Waldhaus
Sils-Maria, CH
2021
Modersohn & Freiesleben Architekten
Transformation eines Gründerzeithauses in Berlin
Berlin, DE
2024
Peter Zirkel Architekten
Theater im Alten Schlachthof Naumburg
Naumburg (Saale), DE
2025
Reichel Schlaier Architekten
Sanierung und Erweiterung Meeresmuseum
Stralsund, DE
2025
Salathé Architekten
Umbau Domino Riehen
Riehen, CH
2025
Salathé Architekten
Umbau Bezirksgericht Waldenburg
Waldenburg, CH
2024
Schoener und Panzer
Judohalle Holzhausen – Umbau, Erweiterung und Aufstockung
Leipzig, DE
2024
Simon Moosbrugger Architekt ZT
Revitalisierung Hinterhaus
Hirschau, AT
2022
Stefan Wülser +
Drei Projekte für ein Haus in Zug
Zug, CH
2024
STEINBAUER architektur+design,
Kaltenbacher ARCHITEKTUR
Tabakfabrik Linz – Haus Havanna
Linz, AT
2022
Studio ne
Fotostudio Frei – Weiterbauen einer Ikone
Weil am Rhein, DE
2025
studiobauland
Halle für Alle
Wesenberg, DE
2024
Therese Strohe Michael Ullrich Architekten
Erweiterung »Kita Bewegungsreich«
Berlin, DE
2025
undjurekbrüggen, AFEA
Luise 19E
Werder (Havel), DE
2023
W&V Architekten
Konsumzentrale Leipzig
Leipzig, DE
2026
W&V Architekten
Stelzenhaus Leipzig – Umbau und Sanierung ehemaliges Wellblechwerk
Leipzig, DE
2003
WERCK Workshop
DEMI LUNE SAUNA
Mecklenburgische Seenplatte, DE
2024
ZRS Architekten Ingenieure
Wohnen und Arbeiten in der Torfremise
Schechen, DE
2015
FAQ
- Gebäude, die bis zum 31.12.2000 fertig gestellt worden sind und sich in Deutschland, Österreich oder der Schweiz befinden.
- Das Gebäude steht noch und wurde nicht wesentlich verändert oder überformt.
- Einreichungsberechtigt sind die ursprünglichen Werksverfasser/innen und ihre Rechtsnachfolger
- Gebäude, die bis zum 31.12.2025 umgebaut oder erweitert worden sind und sich in Deutschland, Österreich oder der Schweiz befinden.
- Einreichungsberechtigt sind die Umbauenden und ihre Rechtsnachfolger
- Einladung zur Preisverleihung – Die Preisträger werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung mit exklusivem Dinner und Talk gewürdigt. Die Feierlichkeiten finden in der Maschinenhalle in Leipzig im September 2026 statt.
- Fotografische Neubetrachtung – Die ausgezeichneten Projekte werden vom Architekturfotografen Sebastian Schels neu aufgenommen. Die Preisträger:innen dürfen die entstandenen Bilder für ihre Kommunikation nutzen.
- Audio-Reportage – Produktion einer Audio-Reportage über die prämierten Projekte.
- Publikation und Sichtbarkeit – Dokumentation der ausgezeichneten Arbeiten auf der REAR Award-Website, im Preisbericht sowie auf allen offiziellen Kommunikationskanälen.
- Teilnahmeformular (PDF)
- Erklärung zu Urheber- und Nutzungsrechten (PDF)
- Projektbeschreibung (PDF)
- Tabelle zu Projekt- und Personenangaben (Excel)
- Layoutvorlage – separat für die Kategorien REAR Award und REAR Trans-formation (Indesign, PDF oder Powerpoint)
- Ansichten, Grundrisse, Schnitte, Lageplan
- Detailschnitt (falls vorhanden)
- Projektbilder zum Zeitpunkt der Fertigstellung
- Aktuelle Projektbilder bzw. Bilder der Nutzung
- Ansichten, Grundrisse, Schnitte und Lageplan des Umbaus bzw. der Erweiterung
- Detailschnitt (falls vorhanden)
- Projektbilder vor dem Umbau bzw. der Erweiterung
- Projektbilder nach dem Umbau bzw. der Erweiterung
- Rot-Gelb-Plan (Darstellung der Veränderungen)
- 150 € zzgl. MwSt. pro eingereichtem Projekt.
- Die Bezahlung erfolgt per Rechnung an die im Teilnahmeformular angegebene Rechnungsadresse.
- Die Teilnahmegebühr ist mit Erhalt der Rechnung ohne Abzug fällig.
- Mit der Einreichung verpflichtet sich die/der Teilnehmende zur Zahlung der Gebühr.
- Weitere Kosten entstehen im weiteren Verfahren nicht.
- März 2026: Erste Jurysitzung zur Bildung der Shortlist
- Mai 2026: Zweite Jurysitzung und Auszeichnung der Siegerprojekte
- Juni 2026: Bekanntgabe der ausgezeichneten Projekte
Zeitplan
① 15/11/2025
Einreichungsbeginn
② 09/03/2026
Einreichungsschluss
③ 04/2026
Bekanntgabe der Shortlist
④ 06/2026
Bekanntgabe der Preisträger/innen
⑤ 26/09/2026
Preisverleihung
Jury

Thomas Auer ist Professor für Gebäudetechnologie und klimagerechtes Bauen an der TU München und Ingenieur bei Transsolar. Er arbeitet mit namhaften Architekturbüros weltweit an preisgekrönten Projekten, die sich durch ihr innovatives Design und integralen Klimastrategien auszeichnen. Thomas Auer lehrte an diversen Universitäten – u.a. an der Yale Universität (New Haven) – und wurde 2014 als ordentlicher Prof. an die TUM berufen. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Dekarbonisierung des Gebäudesektors, sowie die Klimaadaption und deren Auswirkung auf die Aufenthaltsqualität. Er ist Mitglied der Akademie der Künste und außerordentliches Mitglied im BDA.

Katharina Benjamin (*1988) studierte Architektur an der Bauhaus-Universität Weimar. Arbeitserfahrung sammelte sie u.a. im Atelier Peter Zumthor (CH), als Projektkoordinatorin des XIV. Internationalen Bauhaus-Kolloquiums an der Bauhaus-Universität Weimar sowie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Entwerfen und Konstruieren I an der TU Dresden. Seit 2021 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Baukonstruktion bei Prof. Helga Blocksdorf. Im Jahr 2017 gründete sie die digitale Architekturplattform Kontextur. Sie ist Teil des internationalen Forschungsprojekts Centre of Documentary Architecture (CDA) sowie Mitinitiatorin der Initiative „Constructive Disobedience“. Im Jahr 2025 wurde sie als außerordentliches Mitglied in den Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) berufen.

Lucia Gratz studierte Architektur in München und Madrid und Journalismus am MAZ in Luzern. An der ETH Zürich vertiefte sie neben ihrer Arbeit als praktizierende Architektin ihr Interesse an Transformationsprozessen und war dort mehrere Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Lehre und Forschung tätig. Mit der Arbeitsgruppe System & Serie des ICOMOS Suisse forschte sie zur Baukultur der Nachkriegsmoderne und ist Autorin und Mitherausgeberin des Buches «System und Serie. Systembau in der Schweiz – Geschichte und Erhaltung». Sie ist als Redaktorin bei der Schweizer Architekturzeitschrift werk, bauen + wohnen und als freie Publizistin tätig.

Fabian Onneken studierte Architektur an der Bauhaus-Universität Weimar und an der Oslo School of Architecture and Design. 2016 gründete er gemeinsam mit Jan Keinath das Büro KO/OK Architektur in Leipzig und Stuttgart. Seit 2020 ist er Mitglied im Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA). Neben seiner Praxis war er als Gastprofessor an der Technischen Universität München am Lehrstuhl für Holzbau und Entwerfen tätig. Seine Arbeit legt den Fokus auf Materialehrlichkeit, handwerkliche Präzision und den Lebenszyklus von Gebäuden, wobei Nachhaltigkeit als ganzheitlicher Prozess verstanden wird. Die Projekte von KO/OK zeichnen sich durch klare Formen, sorgfältige Details und eine spürbare Sinnlichkeit aus, die das Altern von Materialien bewusst einbezieht.

Alexander Pötzsch wurde 1976 in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) geboren und studierte Architektur an der TU Dresden und der KTH Stockholm. Seit seinem Diplom im Jahr 2003 arbeitet er als Architekt in allen Leistungsphasen. 2015 gründete er ALEXANDER POETZSCH ARCHITEKTUREN. Sein Fokus liegt auf der Arbeit mit Bestandsgebäuden und Denkmälern und deren Transformation sowie abschnittsweiser Sanierung und Umbau im laufenden Betrieb – vornehmlich in der Kombination von Architektur und Innenarchitektur.
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